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Nun viel Spass beim stöbern.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 24. März 2009 um 20:08 Uhr
 

MFSD

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Das wichtigste vorweg, nämlich eine notwendige Modellflugversicherung

 

KIS midi

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Ein Traum eines Seglers. Konstruiert und gebaut von Bobo Schmeissgeier alias Werner Stark.

Und ganz ehrlich: Bei diesem Flieger ist der Name des Erbauers Programm Egal ob Stark oder Schmeissgeier. Beides beschreibt die Qualität dieses Fliegers.

KIS midi 

KIS steht für keep it simple. Mehr dazu unter obigen Link. Allerdings beschreibt dieses nicht im Entferntesten, was Werner Stark hier erzeugt hat. Dieses Modell hat so viele geniale Details, dass jeder Modellbauer hier noch was lernen kann. Wer Näheres wissen möchte, der sollte bei Bobo mal nach einem Flieger schauen. Er versendet direkt und schnell, so dass man so ein Schätzchen auch bald sein Eigen nennen kann.

Bei dem KIS midi handelt es sich um ein DLG/SAL Modell. Diese Art hat am Flügelende einen Wurfstift. Diesen umfasst man mit Zeige- und Mittelfinger, dreht sich wie beim Diskuswurf (Discus Launch Glider) um die eigene Achse und übergibt das Modell so beschleunigt der Luft. Dabei schiesst es steil nach oben und erreicht eine schöne Ausgangshöhe. Zum Ende versucht man dann den Flieger in der eigen Hand zu landen. Es ist also die moderne Form eines Bumerangs, nur dass man mit der RC-Steuerung nachhilft ;-)

An Technik ist ein Spektrum AR6110e, zwei Miget 6 Servos  (6g) und ein 8g Servo von Conrad verbaut. Gespeist wird alles von einem 350mAh NiMh Akku, ebenfalls von Conrad. Angesteuert werden die Querruder einzeln per Stahldraht und das Höhenruder per Faden mit Gegenfeder. Mit dieser Ausrüstung sind 2 Stunden aktives Werfen/Fliegen drin. Schon sehr beachtlich für das kleine Akküchen.

Auf einen 3-Wege-Schalter legt man sich die Einstellung für Start, Normal- und Thermikflug. Für den Start muss man den Auftrieb etwas bremsen, da der Flieger sonst senkrecht beim Wurf nach oben geht und dann aber zum Schluss wieder einiges im Senkrechtflug an Höhe verlieren würde. Also etwas die Querruder anstellen und so den Aufwärtsdrang etwas bremsen. Damit geht er immer noch bei einem guten Wurf 30 Meter hoch. Dies ist wahrscheinlich für den Profi-DLG-Werfer ein Witz, aber als Anfänger dieser Technik schon ganz gut. In dieser Höhe wird der Flieger stabilisiert und dann auf Thermikflug geschaltet. Hiermit ist der Auftrieb des Fliegers am größten und die Geschwindigkeit sinkt deutlich, so dass mancher Depronflieger schneller ist. Nach 30-60 Sekunden ist dann der Flug zu Ende und die Landung sollte dann am besten in die Hand des Werfers erfolgen. Das schützt die Leitwerke. Besonders das Seitenleitwerk ist gefährdet, da es einige Zentimeter unter das Höhenleitwerk (Pendelleitwerk) ragt. Es ist jedoch unten mit etwas Kohleroving (mit Sekunderkleber getränkt) geschützt, so dass auch mal Landungen auf Teer relativ unbeschadet überstanden werden.

Natürlich geht auch mal was kaputt. Bisher hat es zweimal die Aufhängung des Pendel-Höhenleitwerks erwischt. Aber Dank Sperrholz und Balsa ist es sehr reparaturfreundlich. Der Flügel ist aus Vollbalsa und hat als Nasenleiste Hartholz spendiert bekommen. Damit ist selbst ein urplötzlich in den Weg springender Baum, nicht in der Lage dem Flügel etwas anzuhaben. Das hab ich übrigens schon überprüft und nicht nur gehört ;-)

Übrigens ist so ein Flieger auch ein echtes Trimmgerät. Wer mal eine Stunde dieses Ding immer wieder in die Luft befördert hat, der weiß anschließend, was er getan hat. Aber es macht tierisch Laune. 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 09. August 2010 um 20:38 Uhr
 

Flugzeugvideos

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Ein fliegendes Auto 

Aladine auf dem fliegenden Teppich  

Merlin

Breeze 

Fly2 tanzt mit dem Gleitschirmflieger

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 17. Mai 2010 um 21:07 Uhr
 

Elektro-Calimero

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Den kleinen Calimero gibt es als Elektro- oder nur Segler Ausführung. Vertrieben wird er beim himmlischen Höllein. Ich hab ihn als Elektroversion erworben, da es in der hannoverschen Tiefebene kaum Erhebungen gibt, die zum Hangsegeln geiegnet sind. Und Hochstart ist auch nicht so mein Ding, da mir dafür der PLatz fehlt. Also die Starteinrichtung in Form des Elektromotors mit in das Modell verbauen und man kann starten, wo und wann es einem beleibt. Hier mal ein Blick auf das 1m-Fliegerchen:

Elektro Calimero 

 Es handelt sich um einen klassisch in Holm-/Rippen-Bauweise gebauten Segler. Zum Einsatz kommen Balsa, Sperrholz und ein CFK-Rohr. Daraus lässt sich ein kleines schnuckeliges Modell bauen, dass auch auf kleineren Plätzen schön geflogen werden kann. Mit 320g kein Leichtgewicht, aber er gleitet sehr schön und nicht zu steil der Erde entgegen. Bei der Bespannung (Oracover) hab ich undurchsichtige Folie genommen, da ich ja weiß, dass da Rippen drunter sind. Transparent find ich persönlich nicht so schön, aber über Geschmack kann man ja bekanntlich streiten. Die Farbkombination ist am Himmel gut zu sehen, so dass die Lage des Kleine auch in größerer Höhe noch gut zu erkennen ist. Bis mäßigen Wind fliegt er total unkritisch. Bei stärkeren oder böigen Wind zappelt er schon gehörig in der Luft, ist aber immer gut kontrollierbar, sofern man mit guten Augen und flinken Fingern gesegnet ist.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 09. August 2010 um 20:32 Uhr
 

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Hartmut Ruhkopf

Hannover