LiPo Zelle als Empfängerakku einsetzen
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- Kategorie: Flugzeuge
- Veröffentlicht am Samstag, 15 Januar 2011 23:03
- Geschrieben von Super User
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Die leichteste und dennoch lange Strom liefernde Lösung eines Empfängerakkus ist eine LiPo-Zelle als Empfängerakku zu nutzen. Sicher muss man hier seine RC-Anlage prüfen, ob mit 3,7V auch ein Betrieb möglich ist.
Ich setze Spektrum Sender/Empfänger ein und habe bisher keine Probleme beim Betrieb meiner Segler gehabt. Natürlich wird die Stellzeit der Servos nicht an die ranreichen, die man mit 4,8V bzw. vielleicht sogar 6V hat. ABER wenn man nur 6g statt 50g für den Akku veranschlagen muss, dann kann die Konstruktion doch gleich ganz anders ausfallen. Problematisch ist es nur, wenn man bestehende Segler, die bisher mit NiMH-Akkus ausgerüstet waren umbaut. Dann ist es häufig nicht möglich das ganze Gewicht einzusparen, was theoretisch zwischen der LiPo-Zelle und dem NiMH-Pack liegt. Aber dennoch kann hier diese Technik helfen. Einfach so viel Blei wie nötig in der Nase bzw. möglichst weit vorne platzieren. Dadurch schafft man meistens auch 20-30g Einsparung, was dann schon mal 10% vom ursprünglichen Gewicht bedeutet. Und das kann schon entscheidende positive Einflüsse auf die Flugleistung haben.
Weitere Vorteile dieser Technik ist, dass die langfristige Entladung von LiPO-Zellen deutlich langsamer voran schreitet, als dieses bei NiMH-Zellen der Fall ist. Somit hat man eigentlich immer einen fast voll geladenen Empfängerakku griffbereit.
Ich nutze derzeit 240mAh Zellen von Hyperion. Mit diesen fliege ich den KIS Midi und auch den Valentino (Donut). Beide haben von dem Umbau auf LiPo-Zelle profitiert. Demnächst kommt noch der Crossbow 80 vom himmlischen Höllein hinzu. Bei diesem ist diese Technik auch in der Anleitung erwähnt und hat mich erst auf die Idee gebracht.
Bei meinem KIS benötige ich ca. 80mAh pro Stunde Flug. Damit ist ein Betrieb über 2 Stunden gefahrlos möglich. Für die nächsten zwei Stunden sollte man dann zur Sicherheit aber einen vollgeladenen zweiten Akku verwenden. Denn wer möchte schon gerne seinen Segler auf und davon fliegen sehen...


